Kryptozoologie: Der mongolische Todeswurm

Das Bacon in Ihrem Kühlschrank fehlt. Und auch am Bier hat sich jemand zu schaffen gemacht. Merkwürdig, denken Sie sich und stellen entsetzt fest, dass auch das Lieferprospekt des mongolischen Restaurants in Ihrer Nachbarschaft fehlt. Sie zählen eins und eins zusammen:
Etwas Schreckliches geht hier vor. Und das ist sehr wahrscheinlich wurmförmig.

Gehen auch Ihnen gelegentlich Bacon und Speisekarten verloren? Trinkt sich das Bier, wie von alleine aus? Ist vielleicht auch Ihr Haus von einem parasitären Killer-Wurm befallen?
Dann sind Sie hier richtig, um alles über den mongolischen Todeswurm zu erfahren.


Woher stammt diese Kreatur?

Die Wüste Gobi ist ein lebensfeindlicher Ort. Lediglich die bestmöglich angepassten Lebewesen können diesen extremen Temperaturumschwüngen, sowie den Monaten der Trockenheit trotzen.
Die Wüste ist gigantisch, Durchreisen sind ohne Hilfsmittel und guter Planung kaum möglich.
Auf Grund der extremen Lage existieren wohl auch Legenden von einer Kreatur, die als „Allghoi Khorkhoi“ – der mongolische Todeswurm bekannt ist.

Wie bei allen Kreaturen, die dem Bereich der Kryptozoologie zugeordnet werden, ist auch die Existenz des Wurms nur zweifelhaft belegt. So gibt es keine Fotografien dieser Bestie, sehr wohl aber Augenzeugenberichte, meist von den Einwohnern, sowie Zeichnungen, wie diese hier.
Es tötet mit Vorliebe Vieh und unschuldige Menschen, warum ist unklar. Außerdem wird der Wurm von der Farbe Gelb angezogen und feuchten, dunklen Höhlen.

Woran erkennen Sie den mongolischen Todeswurm?

Der mongolische Todeswurm besitzt einen weichen, wurmförmigen Körper, der eine Länge zwischen 50 und 120 cm besitzt. Er besitzt eine pink-rötliche Farbe und verbringt den Großteil des Tages unter der Erdoberfläche. Bei Gefahr richtet er sich auf, bläht seinen Körper bis zum Vielfachen seiner Größe auf und kann ein Sekret über mehrere Meter hinweg verspritzen, welches schon bei Körperkontakt tödlich sein kann.
Außerdem ist der Wurm mit Elektrizitätsorganen ausgestattet, die hohe Spannungen freisetzen können. Diese setzt er zur Selbstverteidigung und zur Jagd von größeren Säugetieren ein, wie bei Flusspferden, Pandabären und Walen.
Er ernährt sich vorwiegend von Bacon, Bier und asiatischen Buffets, kann aber auch Energie aus Sandkörnern und Sonnenenergie beziehen, falls andere Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund findet sich der Wurm in allen Gebieten gut zurecht – außer Gebieten, die von Kälte und Schnee dominiert werden. Seine natürlichen Feinde sind Vampire.

Obwohl der Wurm stets gut versteckt bleibt, können Sie ihn an folgenden Merkmalen in Ihrer Umgebung erkennen:
Der mongolische Todeswurm ist super intelligent. Er wird sehr oft versuchen seine Spuren zu verwischen. Wenn es keine Spuren eines großen Kriechtiers in Ihrer Wohnung gibt, dürfen Sie sich trotzdem nicht in Sicherheit wiegen, insbesondere, wenn sich jemand an Ihrem Kühlschrank zu schaffen gemacht hat.
Die Farbe Gelb hat eine anziehende Wirkung auf ihn. Außerdem verbirgt er sich gerne in Sandkästen.

Was kann man gegen den mongolischen Todeswurm unternehmen?

Auch wenn der mongolische Todeswurm wie ein übermächtiger Gegner erscheint, hat auch er definierte Schwächen, die ausgenutzt werden können. So kann der mongolische Todeswurm der Legende nach von Dingen besiegt werden, die sein wurmförmiger Körper nicht standhalten kann. Zum Beispiel mit einem der ästhetisch ansprechenden Hornbach Hämmer der Herbst Kollektion.
Auch hier ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, denn der Wurm kann immer noch sein gefährliches Sekret verspritzen oder sich mit Elektroschocks zur Wehr setzen. Tragen Sie deshalb bei jeder Konfrontation mit dieser gefährlichen Bestie einen spannungssicheren Sicherheitsanzug.


Interessieren Sie sich für Kryptozoologie?

Erfahren Sie hier mehr über den besten Freund des Silberrückengorillas – dem Bigfoot
und hier mehr über die sagenhafte Gestalt des Jersey Devils.

Advertisements

17 Gedanken zu “Kryptozoologie: Der mongolische Todeswurm

  1. WAHNSINN! Das stimmt alles. Ich habe keinen Bacon mehr, nicht ein Tropfen Bier im ganzen Haus und es fehlen mindestens 10 Speisekarten an der Pinwand!!! Außerdem hatte ich gleich vermutet, dass die Telefonanlage nicht wegen eines Blitzschlages stumm geworden ist und natürlich sind die Böden wie geleckt. Jetzt habe ich erst vor wenigen Tagen alle Vampire und andere kleine Strolche in die Flucht geschlagen und nun der Mist! Ich werde mir natürlich die Spaltaxt zulegen, damit habe ich auch eine größere Reichweite und …, Moment, meine Frau will etwas von mir …

    Ah, ich höre gerade, ich wäre ein fauler Säckl, würde nie den Boden wischen. Außerdem wäre ich zu alt und zu krank um Bier zu saufen und Bacon in mich reinzustopfen, äh … und deshalb gibts auch keinen Lieferdienst mehr, so so. Gut, in dem Fall ziehe ich meine Euphorie ein wenig zurück und werde ab jetzt meine Frau beobachten von wegen klein und rosa. Wäre doch gelacht Jimmy …
    Die Axt kauf ich trotzdem, morgen oder so.

    Gefällt 3 Personen

    1. Du meinst deine Frau könnte in Wirklichkeit ein wurmförmiger Parasit sein? Verwandlungsfähigkeit könnte ebenfalls im Arsenal des Wurms sein, vielleicht gibt es aus diesem Grund keinerlei Anzeichen 😀

      Halt die Augen offen, man kann nie wissen, wann die Mongoloiden zuschlagen.

      Gefällt 1 Person

      1. Uff, jetzt ist sie endlich im Bett. Vorsichtshalber werde ich im Fernsehsessel schlafen und habe mir ein Nylonseil am Handgelenk befestigt, welches mit dem Kühlschrank verbunden ist. Wir werden ja sehen, ob das kleine rosa Ding an meinen Joghurt geht. Gute Nacht Jim …

        Gefällt 1 Person

  2. einmal mehr sauber recherchiert, schön in Worte gefasst und herzallerliebst die Integration des Links zum Heimwerkermarkt!
    Die Ausrottungsstrategien mag ich hingegen nicht ganz teilen. Stehen die kleinen Mitesser und Unheilstifter nicht auf der „roten Liste“ (gut, dass es keine gelbe geworden ist) der vom Aussterben bedrohten Arten?

    Gefällt 2 Personen

    1. Ursprünglich eine vom Aussterben bedrohte Tierart im Raum Asien, zählt der Wurm in Europa heute als invasive Spezies 🙂 Besonders die einheimischen Maulwürfe sind davon betroffen.
      Was wie ein radikaler Schritt scheint, könnte einer anderen Spezies helfen. Aber ich bin mir sicher, dass bereits die Regierung etwas dagegen unternimmt und diese Tiere artgerecht umsiedelt (ins Ruhrgebiet). 😉

      Gefällt mir

  3. „artgerecht umsiedelt (ins Ruhrgebiet)“ – Mensch Jimmy, das klingt ja bösartig. Ich bin entsetzt! Bin schließlich ein Kind des Potts. Gebürtiger Dortmunder. Das fussballerische Herz schlägt selbst im 100 Kilometer entfernten Kölle auch nach fast 30 Jahren noch schwarz/gelb. Da kann ich ja nur hoffen, dass man das Gewürm „auf Schalke“ ansässig macht. In der neuen Arena soll man sogar ’nen Deckel zumachen können. Aber ich vermute Mal, solche Gedanken bringen uns vom Thema ab. Oder sind die heutigen Kickertempel generell gar okkulte Tagungsstätten, in denen man kollektiv seinem Befall unverhohlen frönt?
    Salz drum streuen?
    Klingt ja irgendwie nach Allheil- bis Wundermittel.
    Schrecklich, wie eine Frage immer neue nach sich zieht …
    Gut nur, dass ich mich frei von den einleitend geschilderten Symptomen wähne – grad noch mal Bacon Bestände, Speisezettelsammlungen und Bierbestände kontrolliert.

    Gefällt 1 Person

    1. Sollte Selbstironie sein, ich komme selbst aus Gelsenkirchen. War auf keinen Fall offensiv gemeint 🙂

      Hatte ja keine Idee, wie viele Schreiber tatsächlich aus NRW kommen – im Reader sind da einige vertreten. Aber keine Sorge ich würde mich definitiv nicht als Schalkefan sehen.

      Gefällt mir

    2. Und übrigens gibt es im Fußball sehr viele Elemente, die mit Religion zu tun haben. Eine ziemlich gute Idee, die ich sicherlich irgendwann mal aufgreifen werde 🙂

      Nur eine Lösung für das Wurmproblem habe ich nicht.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s