Nicht zugetroffene Weltuntergänge einfach erklärt

Ein Blick auf den Kalender verrät Ihnen Folgendes: Der nächste Termin beim Doktor, vielleicht auch der Geburtstag eines Verwandten. Außerdem verrät Ihnen der Kalender eine banale Sachlage, die für manche gar nicht so verständlich ist.
Die Welt ist noch nicht implodiert – zumindest gibt es Hinweise, die darauf deuten, dass Sie selbst noch lebendig sind und die Apokalypse noch nicht stattgefunden hat.

Wenn Sie nun noch einmal nachdenken, wie oft jemand schon gesagt hat, dass diese Welt dem Untergang geweiht ist, fragen Sie sich vielleicht: „Wie können so viele Weltuntergangsprophezeiungen falsch liegen?“

Warum es mehr Untergangsprophezeiungen gibt, die nicht zugetroffen sind, als Episoden von ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ möchte ich in diesem Artikel erläutern.
Werden auch Sie ein Experte für apokalyptische Deutungen.

Stand der Blutmond im letzten Jahr nicht offensichtlich für die blutige Apokalypse?
Nostradamus? Der Kalender der Maya? Wie konnten Sie sich irren? Kann es sein, dass sie falsch ausgelegt wurden? Wohl eher nicht.

Bevor wir uns der Antwort auf diese Frage widmen, möchte ich eine Thematik ansprechen, die das komplette Konstrukt betrifft, welches man auch als Universum bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend, denn das sogenannte Universum ist in Wirklichkeit ein Multiversum, eine Ansammlung unterschiedlicher Zeitlinien.

Es gibt also mehrere Universen, die alle unabhängig in verschiedenen Zeitsträngen parallel voneinander existieren und zusammen erst das Multiversum bilden. Diese Theorie erklärt gleichzeitig das Problem der „nicht zugetroffenen“ Weltuntergänge, denn diese „nicht zugetroffenen“ Weltuntergänge sind tatsächlich zugetroffen, nur nicht in dem Zeitstrang, in dem Sie im Moment diesen Artikel lesen. (Das hoffe ich zumindest für Sie.)
Jedoch beziehen sich jeder dieser Untergänge auf andere Zeitstränge.

Somit könnte eine Apokalypse ausgelöst durch einen super intelligenten Affen tatsächlich auf einer anderen Zeitlinie stattgefunden haben oder noch in Zukunft passieren. Dasselbe gilt für alle anderen Möglichkeiten, die das Ende der Welt zur Folge haben: Unter anderem Naturkatastrophen ungesehener Ausmaße, schwarze Löcher oder Karies.


Warum sind die Weltuntergangsprophezeiungen in allen Zeitsträngen gleich?

Dazu muss man die Beschaffenheit der Vorrausdeutungen näher betrachten. Eine Weltuntergangsprophezeiung wird nicht völlig ohne Ankerungspunkte getroffen.

Prophezeiung durch hellseherische Fähigkeiten:
Meistens wird eine Prophezeiung durch besondere hellseherische Fähigkeiten getroffen, die mit oder ohne besonderen natürlichen Spektakeln verknüpft sind. Meistens wird die Prophezeiung gegründet auf besondere Visionen oder Träume ohne den direkten Einfluss weltlicher Faktoren.
Die Abgrenzung zu Einflüsterungen sind flüssig.

Prophezeiung durch Einflüsterungen:
Andererseits werden ebenfalls Prophezeiungen getroffen, die unter dem Stichwort Einflüsterung zu verstehen sind. Einflüsterungen geschehen durch den besonderen Einfluss von Göttern der Weissagung, die neun göttlichen Musen der Künste und Wodka.
Sowohl Alkohol als auch andere psychedelische Substanzen (Geheimtipp: Free2Play Spiele) können für diese mysteriösen Prophezeiungen sorgen.

Prophezeiung durch Deutung von Ankerungspunkten:
Da die Bewegung der Gestirne, sowie der Kreislauf der Gezeiten in allen Parallelsträngen nahezu identisch sind, bietet sich für jede alternative Dimension unserer Welt dieselben Ankerungspunkte. Ankerungspunkte reichen von Sternenbilder bis zu Naturkatastrophen – man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass der bebende Supervulkan neben Ihrem Haus kein gutes Zeichen ist.

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9 Gedanken zu “Nicht zugetroffene Weltuntergänge einfach erklärt

      1. Interessant, scheinst ein Fachmann dafür zu sein. Ich selbst habe Ähnliches versuchts, doch mit Gedankenkraft alleine geht’s wohl nicht.
        Das ist der Schlüssel zu meinem ewigen Leben – und zur Weltherrschaft. Diesen Blog wird es wohl noch sehr sehr lange geben ;D

        Gefällt 1 Person

  1. Schön, sowohl die Theorie als auch die Kommentare.
    Zum Thema Unsterblichkeit: hoffentlich Nichtraucher, sonst kann (!) es anders enden.
    Zur Lektüre von Blogbeiträgen verstorbener Autoren: könnte auf Dauer langweilig werden, immer wieder die gleichen Beiträge zu konsumieren – aber es soll ja welche geben, an denen liest man sich nicht satt.

    Gefällt 2 Personen

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