Fragebogen der übernatürlichen Art (SBAward 2016)

Ein Blog ist eine ganz persönliche Sache, die jedoch mit dem Gedanken verbunden ist, gelesen zu werden. Im Seppo Blog Award geht es eben um dieses Verlangen gelesen zu werden, gleichzeitig aber die Lust am Schreiben im Blick zu behalten.

Wenn Sie bereit sind für persönliche Informationen des Autors sind, dürfen Sie gerne hier weiterlesen.
Wenn Sie schnell von geschriebenen Gefühlen überwältigt werden, rate ich Ihnen aus Sicherheitsgründen ein Taschentuch bereit zu halten oder diese Seite ganz zu verlassen. Verstörende Informationen könnten zum Vorschein kommen.


Frage Nr. 1: Was haben Seppo und Du gemeinsam?

Für die Nicht-Wissenden: Seppo ist ein Blogger. Was wir gemeinsam haben? Wohl nicht die Zugriffsstatistiken. Dafür besitzen wir andere Gemeinsamkeiten: Wir sind beide männlich und wohnen beide in Deutschland.

Frage Nr. 2:  Wieso hättest du den SBA nicht verdient?

Ich bin ein schreibfauler Mensch und brauche für einen Artikel sehr lange. Außerdem lache ich über schwarzen Humor.

Frage Nr. 3: Eine Woche lang keine (soziale) Technik: kein Handy, kein Facebook, kein Blog – nichts. Was würde das mit Dir machen?

Ich würde definitiv einige Selfies verpassen, gefolgt mit einer Prise abgegriffener Sprüche. Ansonsten würde es mir gut gehen. Schreiben tue ich mit einem Füller. Zugegeben habe ich abgesehen von Skype nicht viel schriftlichen Verkehr.

Frage Nr. 4: Was inspiriert Dich für Deine Themen?

Meine Inspiration beziehe ich aus der innigen Verbindung mit Mutter Erde, sowie den ideenspendenden Kräften von Literatur und Fernsehen. Egal ob ‚Batman vs. Spiderman‘ oder ‚Pacific Rim Job‘, ein wenig Popkultur bleibt immer in meinen Texten stecken – und darauf bin ich stolz. Nicht zu vergessen wäre der Einfluss meines hochgeschätzten Jedi-Meisters.

Frage Nr. 5: Wer hat Dir das Hirn so manipuliert, dass Du bei so einem Wettbewerb teilnimmst?

Zumindest kann ich mir durch meine Selbstdiagnose sicher sein, dass ich von keinem Dämon besessen bin.

Frage Nr. 6: Wer sollte Deinen Blog besser nicht lesen?

Skeptiker. Das Universum ist mysteriös und komplex. Warum sollte es keine Echsenmenschen aus den Abgründen der Hölle geben, die die Versklavung der Menschheit anstreben?

Frage Nr. 7: Auf einer Skala von eins bis zehn: Was isst Du am liebsten?

Schnitzel mit Pfifferlingsoße (8,5).
Richtig gut finde ich auch halb-rohes Spiegelei dazu.
Unter den Süßigkeiten sind die Brause-UFOs mein Favorit.

Frage Nr. 8: Welchen Titel hatte Dein erster Blog-Eintrag, welchen wird Dein letzter haben?

‚Horoskop des Tages Nr. 1‘ war der erste. Der letzte Blog-Eintrag braucht einen ganz besonderen Titel.
‚Das Leben nach dem Tod – Ein Selbstversuch‘.

Frage Nr. 9: Was frühstückst Du?

In der Regel Toastbrot mit Erdnussbutter und gezuckter Kondenzmilch. Wenn ich mich besonders schlank fühle, esse ich auch gerne Toast mit Ketchup und Röstzwiebeln (das bleibt hoffentlich unter uns).

Frage Nr. 10: Katze oder Hund?

Den ersten Hybriden.
Als Haustier hätte ich lieber eine Katze. Die Katzen-Sessel-Kombination fördert mein Image als Superschurke.

Frage Nr. 11: Hast Du sonst niemanden, dem Du das alles erzählen könntest?

Doch. Aber zuzugeben einen Blog zu schreiben, ist wie ein Outing. Es könnte auf Unverständnis stoßen. Am Ende finden es dann alle gut, ohne ihn überhaupt gelesen zu haben.

Frage Nr. 12: Wer liest Dich überhaupt?

An dieser Stelle möchte ich jedem einzelnen meiner Leser danken. Wenn man darüber nachdenkt, ist es ziemlich seltsam, dass dieser Blog überhaupt Zugriffszahlen erhält.
In der Regel sind dies Blogger – jeder Blog ist auf seiner eigenen Weise wunderbar. Der Rest besteht aus Google-Nutzern, die sich verirrt haben.

Frage Nr. 13: Was müsste geschehen, dass Du mit dem Bloggen aufhörst?

Eine Anklage von Scientology.

Frage Nr. 14: Welche Eigenschaft an einem Menschen schätzt Du am meisten?

Leidenschaft. Für mich ist es das gewisse Etwas an einem Menschen.

Frage Nr. 15: Was ist Deine beste Eigenschaft?

Ich bin offen für übernatürliche Begebenheiten.

Frage Nr. 16: Was ist Dein größter Fehler?

Die Angst vor Zahnärzten und Wollknäuel.

Frage Nr. 17: Wie, denkst Du, sehen Dich die anderen Menschen?

Ich denke, ich wirke eher als der reservierte Typ. Vor allem in Gesprächkreuzfeuern habe ich Probleme die Oberhand zu gewinnen.
Ansonsten halten mich viele für ganz okay.

Frage Nr. 18: Was würdest Du niemals in einem Blog posten?

NSFW Inhalte. Lügen und Werbung.

Frage Nr. 19: Glaubst du neben Seppos Blog noch an andere Wunder?

Selbstverständlich. Wunder sind die Daseinsberechtigungen für diesen Blog.

Frage Nr. 20: Wenn Du einen Gegenstand in eine Zeitkapsel tun könntest, welche erst in 100 Jahren geöffnet werden würde, welcher Gegenstand wäre das?

Ein Nokia 3310. Es wird die Menschheit überdauern 😉

Frage Nr. 21: Was bedeutet Schreiben für Dich, was macht es mit Dir?

Schreiben ist Teil meiner Selbstverwirklichung. Es ist pure Fantasie und lässt dich über jene Welten träumen, die niemals sein werden.
Außerdem kann Schreiben etwas sehr Künstlerisches sein. Ich liebe es einen Text, der mir gefällt, wieder und wieder zu bearbeiten, bis am Ende ein lesbarer Artikel oder eine lesbare Geschichte entsteht. Eine Arbeit, die mir Spaß macht.

Frage Nr. 22: Wie kriegst Du Seppo ins Bett?

Geld. Vielleicht aber auch der beste Beitrag aller Zeiten?
Wohl eher nicht.

Frage Nr. 23: Was macht Mannsein für dich aus, was Frausein?

Darüber habe ich nie ernsthaft nachgedacht. Ich glaube das Mannsein entsteht eher im Kopf. Wenn ich mich als Mann fühle, bin ich ein Mann.
Nichts ist in Stein gemeißelt.  In der Regel.

Frage Nr. 24: Was bedeutet das Konzept der ewigen Liebe für Dich? Ist es möglich? Wünschenswert?

Das Konzept der ewigen Liebe ist schön, dennoch ist das Gegenteil (sofern man davon sprechen mag) der ewigen Liebe nicht notwendigerweise schlecht. Denn Liebe ist da, reproduziert sich, oder auch nicht. Daran ist nichts falsch. Eher sollte man daran denken, dass jede Liebe zu einem unbestimmten Zeitpunkt einmal enden wird (spätestens mit dem Tod), und eben deshalb wichtig ist.

Frage Nr. 25: Warum sind 28 Fragen zu viel?

Ich glaube die wenigsten Blogleser lesen den gesamten Beitrag.
Das nehme ich keinem übel, ich selbst verliere bei einem gleichförmigen Text schnell das Interesse.

Frage Nr. 26: Blogger seien Selbstdarsteller, heißt es oft. Warum stimmt das – und ist das schlimm?

Ich denke, dass jeder Blogger ein Teil ihrer Persönlichkeit in ihren Texten mittransportieren. In dieser Hinsicht sind wir Blogger tatsächlich Selbstdarsteller. Trotzdem gibt es einen Unterschied mit der bewussten Selbstdarstellung, meistens verbunden mit höherer Popularität und Zugriffszahlen. Für mich hat die Selbstdarstellung immer etwas von einer Entfremdung der eigenen Persönlichkeit, eine Show – möglicherweise die bessere Seite einer selbst.
Andererseits gibt es Blogger, dessen Hauptaugenmerk woanders liegt. Ich habe Blogs gesehen, die der Selbsttheraphie willen geschrieben wurden, etwas sehr Privates. In diesem Rahmen würde ich nicht von Selbstdarstellung sprechen. Einige dieser Texte zu lesen, lassen mich mehr spüren.

Obwohl ich ohne Zweifel ein Selbstdarsteller bin, habe ich beim Aussprechen dieses Wortes stets einen bitteren Beigeschmack. Vielleicht verbinde ich damit Egozentrismus?

Frage Nr. 27: Warum machst Du bei dieser Nummer mit?

Ab und an möchte man das Gefühl haben, dass die eigene Arbeit gewürdigt wird. Mit jedem Kommentar, jedem ‚Gefällt mir‘ steigt ebenso die eigene Zufriedenheit. Das brauche ich.
Ein anderes Argument sind die Aufgaben dieses Awards. Ich habe mir gedacht, dass es Spaß machen würde, selbst wenn womöglich dieser Artikel gar nicht von mir veröffentlicht wird.

Frage Nr. 28: Wie löst Du zwischenmenschliche Konflikte? Offensiv, defensiv oder gar nicht?

Ich gehe solche Angelegenheiten eher defensiv an. Das hat den Vorteil, dass man potentielle Erzfeinde als Freunde gewinnen kann.

 

Danke für die Aufmerksamkeit!

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8 Gedanken zu “Fragebogen der übernatürlichen Art (SBAward 2016)

  1. Hi Jim 🙂 ich habe jedes einzelne Wort gelesen, nicht mal eines ausgelassen!!! und in vielen Fragen und deinen Antworten erkenne ich mich wieder, ich bin bei manchen Fragen echt erschrocken, wie hammerhart die an die Weichteile gehen, du hast sie meisterhaft beantwortet 🙂 Ich für meinen Teil muss mal einiges überdenken, du weißt ja wo ich meinen Blog schreibe! >>Blogger seien Selbstdarsteller<< hmm… ich komme ins grübeln…

    Kannst meinen Blog auch gerne abonnieren…

    Gefällt 1 Person

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